IFAT Mobil – Kunst auf der Straße

Mobile Forschungseinheit, Werkstatt, Wohnraum, Kulturinstitut – Institute for Artificial Transformation

intercorp. unterstützt eine Kunstaktion, die Spuren auf ihrem Weg von Leipzig über die Schweizer Alpen nach Istanbul hinterlässt und gleichzeitig Situationen archiviert, die am Rande geschehen. Der Leipziger Künstler Andreas Kießling hat das IFAT-Mobil auf die Straße gebracht, das als mobile Forschungseinheit, temporärer Kunstraum, permanente Wohnung und Sampler eingesetzt wird. IFAT – Institute for Artifical Transformation – ist ein fiktives Forschungsprojekt, das in Zeiten der großen Finanzkrisen die Bank als Medium für sozialen Austausch identifiziert hat.

Andreas Kießling baut Bänke aus Materialien, die er vor Ort vorfindet. Die Bank ist Medium, um mit Menschen an diesen Plätzen ins Gespräch zu kommen. Die Ergebnisse dieser Kontakte werden dokumentiert und in einbruchsicheren Boxen archiviert. Jede einzelne der am Ende der Reise angesammelten Archivboxen wird als Zeitspeicher zum Kunstobjekt.

Zur Zeit forscht IFAT in den Schweizer Alpen. Der weitere Weg sowie die Ergebnisse der Ereignisse werden im Internet nachgezeichnet und kurz kommentiert. Diese Website realisierte intercorp.: IFAT.mobi

Melodien für Melonen

What the heck?! Funktioniert das wirklich? Das ist die Frage, die sich stellt, wenn man das erste Mal vom – zugegebenermaßen logischen – Konzept des Tunebugs hört. Oder liest. Die freie Übersetzung ist ebenso schlüssig, klingt nach den Fünzigern (Peter Kraus und Alexander) und auf jeden Fall nach Frühlingsgefühlen: Melodiekäfer!
Das Teil, das herkömmliche Lautsprecher überflüssig machen soll, sieht aus wie ein vollkommen unergonomische Maus. Oder ein Designer-(Bier-)Flaschenöffner. Beide Vergleiche beinhalten ein kleines Stück Wahrheit: den Tunebug kann/soll/muß man an einem multimedialen Gerät (Computer, diverse Apple-Lifestyle-Produkte oder andere musikmachende Geräte, die einen 3,5mm-Klinkenstecker-Eingang haben) einstecken und außerdem macht er (auch Anti-Alkoholikern) gute Laune!

Zurück zum Konzept. Das ist, wie gesagt, logisch. Und einfach. Der Bug vibriert auf einer Oberfläche. Je hohler der Untergrund der Oberfläche, desto KLANG!

(“Musik für deine Melonen” war übrigens kein Hit von Peter Alexander/Kraus und “Melodien für Melonen” ist ein Heck‘scher Versprecher. Und ein billiger Aufreißer für die Headline. Gibt es Aufreißer für Headlines?!)

Der Hersteller formuliert diese Funktionserklärung natürlich in besserem Deutsch, etwas diffiziler,  werblich überzeugender und ohne bescheuerte Wort- und Sinnspielereien: “.. die patentierte Surface Sound Technologie bringt mit Planarwellen Oberflächen in Schwingung, nutzt diese als Resonanzträger und erzeugt so einen klaren Sound. Die Klanqualität variiert nach Beschaffenheit der Oberfläche. Beste Ergebnisse werden auf Hohlkörper (z.B. Kartons, Schachteln) und Vollholzoberflächen erzielt. Die mit gelieferte Transport-Box schützt den Tunebug und dient gleichzeitig als mobile Soundunterlage. … ”

Mit (Selbst-)Ironie gesegnete Menschen kommen eventuell auf die (bei vielen auch) naheliegende Idee – besonders, nachdem sie das Wort “Hohlkörper” hören oder lesen – sich (oder Anderen) den Tunebug direkt auf die Stirn zu legen. Wahrscheinlich ging das auch den Erfindern so, denn es gibt nicht nur den Tunebug “Vibe” (wie beschrieben), sondern auch dessen Weiterentwicklung (oder Variation?), den Tunebug “Shake”. Dieser wird zwar nicht direkt auf den Kopf gezurrt – aber fast. Vorausgesetzt, Sie sind genauso sportlich wie sicherheitsbewußt und betätigen sich auf einem Ertüchtigungsgebiet, das das Tragen eines Helms nötig macht, können Sie den “Shake” direkt und (widerum laut Hersteller) absolut bombenfest auf Ihrer Kopfbedeckung befestigen. Die dient dann als Lautsprecher.
Falls Ihnen da spontan Fragen kommen sollten, schauen Sie sich einfach mal das überzeugende Video eines der neun überzeugenden Videos zum “Shake” an.

Soviel zur Idee, zum Konzept und zur Handhabung des Tunebugs. Wie viele große Ideen, Konzepte und wahnsinnig erfolgreiche Produkte stammt auch dieses aus dem Silicon Valley!

(Übrigens arbeiten wir an einer kindgerechten Version des Tunebugs. Die wird einfach mit einem rot-mit-schwarzen-Punkten WM-Seitenspiegel-Überzieher-artigem Dingens überzogen. Als Beilage erhalten die Kleinen ein Büchlein mit dem Titel: “Wie der kleine Melodiekäfer aus dem gefährlichen Siliziumtal übers weite Meer bis zu Dir nach Hause fand”.)

Verantwortlich für den überaus erfolgreichen Produktstart in Deutschland ist ein Vierergespann: die WBKG-Elektronik Vertriebs-GmbH aus Mainburg ist der Betreiber des Tunebug Europe Online-Shops, Pressekontakt die Trademark Public Relations GmbH aus der bayrischen Hauptstadt, die Konzeption stammt aus der Hand der Nürnberger Werbeagentur Neuland Communication GmbH und die technische Umsetzung des Shops von der Internetagentur aus Oberfranken mit dem besonderen Online-Shop-Know-how intercorp. RIEGG & PARTNER GmbH. Interessiert? Nicht nur für iphone und ipad-junkies mehr als empfehlenswert. Am besten gleich hereinspaziert in den Onlineshop und ruckzuck bestellt: www.tunebug-europe.com

Ein Appschied auf Raten?

Apps als Auslaufmodell?

Apps sind nur ein Übergangsphänomen. Obwohl allein dieses Jahr ca. 10 Milliarden Apps von Nutzern auf ihre Smartphones und ipads geladen werden (Marktforscher gehen davon aus, dass 2012 bereits 50 Milliarden….), sehen die Vorseher der digitalen Welt Apps als technisch limitiertes Übergangsphänomen. „Apps wird es nur so lange geben, bis die mobilen Browser leistungsfähiger und die Datenverbindungen schneller sind. Apps sind ein Übergangsphänomen”, sagt Carsten Frien, Geschäftsführer von Madvertise, einem Marktplatz für mobile Werbung. Fünf bis sechs Jahre gibt er diesen plattform-eigenen, sogenannten nativen Apps noch. Dann werde das offene Internet an ihre Stelle treten. Noch haben die Apps aber Vorsprung: 54 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland nutzen Apps; nur 50 Prozent setzen ihren Browser ein, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore gemessen.

Denn Apps sind technisch gesehen von gestern, denn der Nutzer muss jede Software einzeln laden. Da es Dutzende von App-Stores, konkurrierende Betriebssysteme und Hunderte verschiedene Handys gibt, muss eine App in vielen verschiedenen Versionen entwickelt werden. Das macht nicht nur Produktion und Marketing teuer, sondern mindert auch die Chance, eine große Reichweite zu erzielen. utet. Das mobile Web bietet sich als Lösung an”, sagt Saverio Romeo, Analyst bei Frost & Sullivan. Wenn die Anwendung in einem Web-Browser läuft, genügt eine einzige Version, auf die alle Nutzer zugreifen können. HTML5 heißt das Zauberwort der Web-Fraktion. Diese neueste Version der Web-Programmiersprache ist die große Herausforderung für die App-Economy. Zwar lassen sich mit HTML5 noch nicht so schöne Apps für das ganze Web wie für die einzelnen Plattformen bauen, doch die ökonomischen Vorteile liegen klar auf Seiten der offenen Variante. Parallel zum Entwicklungsaufwand sinkt auch die Abhängigkeit vom Betreiber des App-Stores. Das stationäre Internet hat genau diesen Weg zu einer offenen Plattform genommen, in der Nutzer auf alle Anwendungen mit Hilfe eines Browsers zugreifen können. Mit dem Aufkommen schneller Breitband-Verbindungen und leistungsfähiger Browser hatte proprietäre Software weitgehend ausgedient.

Doch die nativen Apps haben im Mobilfunk einen starken Fürsprecher: Apple. Das Unternehmen ist Pionier und klarer Marktführer in der App-Economy. Apple verdient prächtig mit dem Verkauf der Geräte, der Beteiligung an den App-Verkäufen und bald auch an der mobilen Werbung, für die das Unternehmen mit der Übernahme von Quattro Wireless seine Werbeplattform iAd aufgebaut hat. Aufgrund seiner Marktmacht kann das Unternehmen weitgehend diktieren, welche Apps auf „seinen” iPhones und iPads laufen, wie hoch es an den Umsätzen der App-Entwickler beteiligt wird und welche Unternehmen in seinen Apps Werbung verkaufen dürfen. Zudem nimmt Apple den App-Entwicklern auch noch die direkte Kundenbeziehung weg. Langsam regt sich Widerstand. Die Frage ist, ob Apple bald ebenso wegen dieser Marktmacht angegriffen wird, wie dies von einem Jahrzehnt mit Micorsoft geschah. Die Nerd-Szene möchte weitgehend unabhängig und frei von Gängeleien sein. So entstand Linux, so wurden Browser jenseits des Internet Explorer entwickelt usw. Ist HTML5 die Entwicklung, die nun Apple appserviert?

intercorp. wird sich auf verstärkt mit HTML5 beschäftigen, weil wir unseren Kunden schon heute nur mit leichtem Magendrücken Apps empfehlen können, denn die Entwicklung von Apps – wenigstens für die wichtigsten Betriebssysteme iOS (Apple), Windows Mobile, Android (Google), Web OS (Palm) – kostet eine Menge Geld und es stellt sich damit immer auch die Frage nach dem ökonomischen Nutzen, der über einen reinen Imagegewinn hinausgeht.

Die Callcenter-Intra-Extranet-Lösung.

Immer im Bilde: Informationen per Mausklick

Immer im Bilde: Informationen per Mausklick

Wie löst man die komplexe Anforderung, dass hausinterne Mitarbeiter und ein freies Beraternetzwerk in ganz Deutschland jederzeit und sekundenschnell alle benötigten Informationen während eines telefonischen Beratungsgesprächs vorliegen haben? Natürlich per Internet-Technologie. Mit dem richtigen Know-how und den entsprechenden Applikationen können komplexe Kommunikationsanforderungen transparent gemacht werden – besonders dann, wenn Prozesse, Strukturen und Informationen in übersichtlicher Form zur Verfügung stehen. Für die crestfinanz GmbH hat intercorp. diese komplette Prozessabwicklung in Form einer Online-Plattform realisiert.

crestfinanz ist ein Direkt-Finanzdienstleister, der Vermittlern Finanzierungsprodukte für deren Kunden zur Verfügung stellt. Durch diese Intra-Extranet-Lösung haben angeschlossene Finanzierungsvermittler und crestfinanz-Mitarbeiter jederzeit Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstatus der einzelnen Fälle. Dokumentenverwaltung, Abarbeitung von Checklisten und automatische Erstellung von dynamischen PDF-Dateien sind integrale Bestandteile des Systems. Jeder Nutzer hat ständig anhand eines automatisch aktualisierten Dashboards den kompletten Überblick über alle Aufgaben und den aktuellen Bearbeitungsstatus. Insbesondere wichtig für externe Finanzvermittler, die oftmals ihre Kunden per Telefon beraten.

Diese Online-Plattform unterstützt somit nicht nur die Kommunikation zwischen crestfinanz und dem jeweiligen Vermittler, sondern eben auch zwischem externen Vermittler und dessen Klienten. Auf der Online-Plattform werden alle Finanzierungsanfragen erfasst und der komplette anschließende Bearbeitungsprozess abgebildet. Zudem ist diese Plattform auch das wesentliche Informationsmedium für Vermittler. crestfinanz stellt so alle Informationen – wie z. B. Echtzeit-Zinsverläufe, Produkt-Beschreibungen, News und Wissenswertes – den angeschlossenen Vermittlern zur Verfügung. Dadurch werden Rückfragen, lange Telefonate, viel Papier und Porto vermieden. Schnell, effektiv und userfreundlich – so läßt es sich gut arbeiten.

Killt Porno Flash? Das freut Apple.

Neue Regel: Flash sticht nicht mehr

Kaum dass Steve Jobs Adobe offen den Kampf angesagt hat, jetzt kommt auch noch die Pornoindustrie mit voller Breitseite. Es scheint so, als ob wieder einmal des Internets wichtigste Nebensache der Welt, die Pornofilmchen, den Ausgang des Formatkrieges mitentscheidet. Eines der größten Pornostudios der Welt hat erklärt, dass HTML5 die Zukunft sei. Hinter diesem kleinen Statement versteckt sich möglicherweise eine große Revolution. Adobe Flash, jahrelang Standard und Mainstream für das Abspielen von Multimedia-Anwendungen und Videos, könnte so über kurz oder lang von den Bildschirmen der Welt verschwinden.

Die Gründe hierfür finden sich in den modernen mobilen Geräten, denn Handybrowser werden von Flash über die Maßen beansprucht. Um mit den Worten der Pornomacher zu sprechen: Flash zieht zuviel Saft, die Akkus sind zu schnell leer. HTML5 das neue virtuelle Viagra, weil man damit länger kann? Unterstützt wird dieser Angriff auf Adobe von Apple, denn die Lieblingsmarke der sexy mobile generation hat Flash bereits von ihren neuen Mobilgeräten verbannt und versucht allen Web- und App-Entwicklern HTML 5 aufzuzwingen. Alle ipad-, ipod- und iphone-User kommen mit Flash überhaupt nicht mehr in Berührung. Die Kampf zwischen Adobe und Apple scheint entschieden, denn die Herren und Damen der virtuellen Lust habenbeschlossen, dass „sobald alle Browser HTML5 unterstützen, werden wir alle auf HTML5 setzen”. Genau betrachtet hängt diese Entwicklung nur noch an einem veralteten – aber nach wie vor am meisten verbreiteten – Browser, dem Internet Explorer 8. Vielleicht der letzte kleine Stolperstein in dieser Entwicklung, den der I.E. ist der Browser von Microsoft. Und Microsoft und Apple können sich ja bekanntlich nicht so gut leiden…

Für HTML5 spricht, dass viele Websites für Multimedia-Anwendungen mit dem Flash-Player ein kleines Plugin benötigen, was bedeutet, dass der User immer wieder mal ein Update durchführen  bzw. eine neue Flash-Version installieren muss. Der neue Web-Standard HTML5 ist für den User insofern komfortabler, da er Multimedia-Anwendungen direkt im Browser abspielen kann. Aber das Internet wäre ja nicht das Internet, wenn jetzt innerhalb der HTML5-Gemeinde nicht eine heftige Diskussion entbrennen würde. Zwischen dem World Wide Web Consortium (W3C) und der Hypertext Application Working Group (WHATWG), beides Schwergewichte in der Webentwickler-Szene ist ein offener Streit über die Standards ausgebrochen. Ergebnis: Diese Unstimmigkeiten scheinen zwei voneinander abweichende HTML5-Spezifikationen zur Folge zu haben. Ist halt wie immer: Wenn zwei sich streiten, ärgert das den Dritten – in diesem Fall uns, da wir uns wieder einmal mit zwei Lösungen für eine Anwendung herumschlagen müssen. Aber das kennen wir ja, deswegen: business as usual.

Mödlareuth – auf dem Weg zum Grimmepreis?

Mödlareuth - geteiltes Dorf in Oberfranken

Mödlareuth - geteiltes Dorf in Oberfranken

Mödlareuth - die Amerikaner nannten das kleine Dorf am Rande Oberfrankens „Little Berlin” – ist für den diesjährigen Grimme Online Award nominiert. Na ja nicht ganz: Nominiert wurden 19 Volontäre der Axel Springer Akademie, die eine Woche in Little Berlin verbracht hatten, um die Einwohner ihre Geschichte erzählen zu lassen, denn in Mödlareuth ist 1989 das erste Mauerstück gefallen, lange bevor es der Berliner Mauer an den Kragen ging.
In diesem Webspecial werden sowohl die journalistischen wie technischen Möglichkeiten des Internets ausgeschöpft: Crossmedial wir große Geschichte im Kleinen erzählt: www.littleberlin.de
Ein hochinteressantes Projekt wie wir finden und ein Zeugnis oberfränkischem Widerstandsgeistes am Ende der ehemaligen Welt zwischen Oberfranken und Thüringen. Stimmen Sie mit ab und geben Sie Mödlareuth die Chance, Grimmepreisträger zu werden.

Apropos Grimmepreis: Auch unsere geschätzter Foodstylist Stevan Paul ist nominiert mit seinem Blog: NutriCulinary.com. In diesem Blog dreht sich alles um gutes Essen. Rezepte, Tipps, Empfehlungen und Reiseberichte rund ums Essen vom gelernten Koch und geschätzten Buchautor Stevan Paul, der sozusagen nebenbei auch für das Fooddesign der Riegg&Partner Werbeagentur zuständig ist. Vor allem aber richtet sich das Foodblog an bewusste Genießer und möchte Bewusstsein für hochwertige Lebensmittel schaffen. Die schönen Fotos gibt es natürlich trotzdem, denn, wie gesagt, arbeitet Stevan Paul als Foodstylist. Natürlich auch eine Abstimmungsempfehlung.

Apropos Grimme-Preis: Er ist die wichtigste Auszeichnung für Fernsehsendungen in Deutschland. Seit 1964 würdigt es damit Produktionen und Fernsehleistungen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“ (Statut des Grimme-Instituts). Neben dem Adolf-Grimme-Preis vergibt das Institut außerdem den Grimme Online Award sowie den Deutschen Radiopreis. Zur Abstimmung für den Publikumspreis des Grimme Online Award für Little Berlin und NutriCulinary

Geld verdienen mit „Thank You Economy”

Micropayment-Dienst Flattr

Flattr – nur das zahlen, was Sie wollen

Die Frage ist so alt wie das Web selbst: „Wie kann man mit Inhalt Geld verdienen?” Gerade in letzter Zeit haben viele Verlage angekündigt, Teile ihrer Onlineangebote nur noch gegen Bezahlung anzubieten. So kann man die New York Times online nur noch gegen Entrichtung einer Gebühr lesen. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob sich derartige Angebote durchsetzen können, denn viele Versuche haben bisher das Gegenteil bewiesen.

Geht man davon aus, dass auch in Zukunft nur wenige Medienangebote durch Onlinewerbung in die schwarzen Zahlen gelangen werden, bleibt die Frage nach einer Alternativlösung zum umstrittenen und mit enormen Reichweiteneinbußen verbundenen Schritt zum Zahlungszwang. Ganz im Geiste eines offenen (und vielleicht auch demokratischen) Internets ist eine neue Initiative, die auf das freiwllige Bezahlen für Gratis-Content setzt. So unterstützt der Onlinenutzer seine favoritisierten Inhalte und unterstützt Sie monitär, um deren Überleben zu sichern. Diesem Gedanken hat sich flattr verschrieben

Flattr ist ein junges Startup mit prominenter Beteiligung: Peter Sunde, Mitbegründer Torrent-Suchmaschine The Pirate Bay, ist einer der zwei Köpfe hinter dem neuen Dienst, welcher auf der Idee der “Thank You Economy” basiert. Dabei dreht sich alles um die Möglichkeit von Usern, für Qualitätscontent freiwillig und in jeder beliebigen Höhe zu zahlen, statt Anwender kompromisslos zu einer Zahlung zu zwingen.

Wer bei Flattr mitmachen möchte, zahlt monatlich einen selbst gewählten Betrag auf sein Flattr-Konto ein (Untergrenze zwei Euro). Fortan kann man jedes Mal, wenn sich auf einer Site ein Flattr-Button befindet und man das dort Vorgefundene für belohnenswert hält, auf den Button klicken, um ihn zu “flattern”.

Am Monatsende wird die von Nutzern eingezahlte Summe gleichmäßig zwischen allen Inhalteanbietern aufgeteilt, die sie “geflattert” haben. Je nach persönlichem Flattr-Budet kann es sich dabei pro Person um Centbeträge handeln, die an einzelne Mediensites oder Blogs ausgezahlt werden. In der Summe jedoch kann dadurch ein nettes Sümmchen für angeschlossene Sites zusammenkommen. Soweit jedenfalls die Vorstellung der Flattr-Macher.

Voraussetzung dafür, dass dieses System funktioniert, sind sowohl eine möglichst große Zahl beteiligter Blogs und Websites, als auch Hundertausende oder besser Millionen Anwender, die einmal pro Monat Geld bei Flattr einzahlen. Positiv auswirken könnte sich hierbei Peter Sundes Bekanntheitsstatus, wobei natürlich fraglich ist, inwieweit Vertreter großer Mainstreamverlage überhaupt zu Gesprächen mit einem ehemaligen “Piraten” bereit sind.

Wahrscheinlicher ist aber ohnehin, dass sich Flattr vornehmlich an kleinere Medienangebote, Blogs und Webpräsenzen des Long Tail wendet. Für diese spricht im Grunde nichts gegen ein unverbindliches Ausprobieren. Hier gehts zu Flattr

Neue Medien + neue Ideen + Stop Motion

Neue Medien. Internet. Werbung. Suchmaschinen. Waschmaschinen. Oberfranken. Tulpen. Lego. Kreativität. Ideen. Schnapsideen. Schlagworte. Schlagsahne. Monster. Star Wars. Star Kregen. Ziegelsteine. Ziegel. Google. Netzwerk. Werkeinstellung.

Alles Einstellungssache. Wir machen Internet. Auch. Und Filme. Manchmal. Nicht für Cannes. Aber FAST. SLOW. STOP! Don’t stop the motion – do STOP MOTION. Wettbewerbe, wo Webagenturen willig Wollsteine werfen?! Wahnsinn.Wollstein? Das Wettbewerbsmotto. Häh? Aber jetzt im Ernst: Kreativwettbewerbe bringen uns zu Höchstleistungen. Normalerweise schaffen das nur Kunden. Die eine Homepage wollen. Oder eine Website. Oder andere, tolle WEB-NET-SEO-CMS-ETC-Lösungen.

intercorp. belegte mit dem Stop-Motion-Film “on line with woll stein” den zweiten Platz bei einem gut besuchten secret venue Kreativwettbewerb. Klickwunsch.*

*Ein Blog muss keinen Sinn machen. Er sollte sinnvoll sein. Zumindest meistens. Divergent agierende Blogeinträge (wobei ein Blogeintrag strenggenommen nicht agieren kann) dienen dem Reichtum des Kontrastes; zudem ist dieser Eintrag eine Adaptation aus dem Inhalt des hier gezeigten Films. Wir danken der Kommunbräu für den flüssigen Workflow und Florida, das unserem größten Skeptiker während der Dreharbeiten Asyl gewährt hat.

Kunstfotografie made by Jennifer Braun

Jennifer Braun und die Kunst des Fotodesigns.

Jennifer Braun und die Kunst des Fotodesigns.

intercorp. und Riegg & Partner scheinen eine Brutstätte der Avantgarde bzw. der zeitgenössischen Kunst zu sein. Jetzt ist es schon wieder passiert: Jennifer Braun, ehemalige Fotoauszubildende mit einer von der IHK-ausgezeichneten Abschlussprüfung hatte sich danach nach Dortmund auf den Weg gemacht, um Fotodesign zu studieren. Jetzt liegt die Diplomarbeit vor und das Studium ist beendet. Wir vom Land gratulieren begeistert und weisen wieder einmal darauf hin, wie künstlerisch fruchtbar der Boden in Oberfranken und rund um Neudrossenfeld ist.

Unter dem Titel Mora (lat.: Verweilen, Verzögerung) entstanden im Herbst Winter 09/10 Fotografien ihrer oberpälzischen Heimat – auf den ersten Blick melancholisch, auf den zweiten verwirrend, da Plastikfolie die Landschaftbilder partiell abdeckt und auf den dritten lyrisch. Jenny schreibt im Schlusswort ihrer vorliegenden Diplomarbeit: „Meine Arbeit zeigt Zustände zwischen geschützt und ungeschützt, zwischen innen und außen. In den Bildern entschleunigen temporäre Raum- und Flächengebilde die Zeit. Ein Augenblick, der Schutz bietet wird in die Länge gezogen: Mora,” um im Weiteren darauf hinzuweisen, warum sie in die orginäre, nebelverhangene Landschaft Plastikfolie einsetzt: ”Weiße Folie umschließt Bäume und Wiesen, eine dicke Nebelschicht
legt sich auf die Felder und Schnee bedeckt die Landschaft. Die Natur ist in einen Mantel gehüllt. Ich lasse Folien zu fragilen Konstrukten werden, die nur temporär für die Dauer der Aufnahmen existieren. Diese semi-transparenten Gebilde dienen als ephemere Schutzschichten und Schutzräume. Sie verkörpern Leichtigkeit, sie nehmen die Last. Es entstehen kleine Nester zum Verkriechen, Hüllen zum darunter schlüpfen.”

Mit diesen Fotoarbeiten beweist Jennifer Braun, dass die Grenzen zwischen Kunst, Design und Werbung fließend sind, fließend insofern, weil hierbei technischen Fertigkeiten ebenso gefragt sind, wie ein ästhetischer Blick, eine überzeugende Bildkomposition und ein Konzept, das aus dem Bild mehr macht als die reine Abbildung von Wirklichkeit. Weitere Informationen zu Jenny finden Sie hier: www.jennifer-braun.de

Eine Frage in eigener Sache: Ist Webdesign Kunst oder Kommerz? Als Werbeagentur für Webdesign entwickeln wir schließlich nutzerfreundliche, schöne Konzepte für Ihren Internetauftritt. Auf jeden Fall können Sie sicher sein, dass wir die Kunst beherrschen, genau Ihren Geschmack zu treffen und trotzdem alle technischen Aspekte (wie die Suchmaschinen-Optimierung, das Newslettersystem und alles, was Sie sonst noch wünschen) zu berücksichtigen, um eine kunstvolles, virtuelles Gebilde zu schaffen, mit dem Sie mehr als zufrieden sein werden!

Homepage, Website, Webseite. Wie meinen?

"Eine neue Homepage für Ihr Unternehmen?", "Website und Webseite - ist doch alles gleich!": intercorp. räumt auf mit Missverständnissen.

"Eine neue Homepage für Ihr Unternehmen?", "Website und Webseite - ist doch alles gleich!": intercorp. räumt auf mit Missverständnissen.

Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Homepage, einer Webseite, einer Website und einer Domain? Für Kinder gibt’s Fernsehsendungen mit einem Nagetier – und bei intercorp. gibt’s Auskunft auf nagende Fragen. Frei von Tieren, eigentlich. (Aber wir bedienen gerne mit obigem Bild das Kindchenschema und sichern uns so Ihre Aufmerksamkeit!)
Zurück zum Thema. Wir als Internetagentur sind Ihr professioneller Ansprechpartner für Webshop, Webdesign, Social Media, New Media und Content-Management – aber wir möchten auch, dass unsere Kunden (in Oberfranken, Franken und dem Rest der Welt) (und die, die es mal werden wollen!) mehr wissen als andere!
Deshalb heute ein kleiner Exkurs in die wahnsinnige Welt der wunderlichen Webbegriffe. Wir beginnen mit dem Begriff „Homepage“. Er stammt aus dem Englischen (, ist auch noch englisch) und setzt sich aus den Worten „Home“ für „Heim“ oder „Zuhause“ und „Page“ für „Seite“ zusammen. Heimseite also. Warum wir in Deutschland den englischen Begriff übernommen haben, erschließt sich höchstwahrscheinlich jetzt: Heimseite klingt bei weitem nicht so englisch und außerdem sind die Mundbewegungen beim deutschen Wort auch nicht so schön Martin-Schneider-ig (das war/ist der mit dem „Aaschebeeschahhh“).

Gut. Aber was ist jetzt mit der Homepage? Die meisten Menschen verwenden den Begriff folgendermaßen: „Wir brauchen dringend eine neue Homepage!“ Was sie meinen ist: „Wenn man unser Unternehmen im Internet sucht, findet man nix oder eine Seite mit hüpfenden Männchen, interessanten Farben und vielen verstreuten Bildern. Wir brauchen dringend was Gescheites. Wir brauchen einen neuen Internetauftritt!“ Und was ist jetzt der Unterschied zwischen Homepage und Internetauftritt?! Ganz einfach. Die Homepage ist quasi dasselbe wie die Einleitung eines Buches, der Flur eines Hauses, die Speisekarte eines Mehrgang-Menues oder der erste Blick in einer Liebesbeziehung: sie ist die erste Seite, auf die Ihr Besucher trifft. Sonst nix. Eine Homepage, eine Seite.

Die Seiten, die „danach“ (oder nebenan, obendrauf, schräg dahinter – das ist im virtuellen Raum auch Definitionssache) kommen, sind Webseiten. Wohlgemerkt: WebSEITEn. Davon kann es viele geben.
Noch mehr und auch weniger. Ganz nach Wahl und Wunsch. Der Inhalt spielt da keine Rolle: Seite ist Seite.
Die messerscharfe Schlussfolgerung, dass „Website“ einfach nur die komplett englische Version von „Webseite“ ist, könnte stimmen. Tut sie aber nicht („Seite“ hieße übrigens auch eher „page“).

Groß werden im Internet? Die Webagentur intercorp. zeigt Ihnen, wie das geht!

Groß werden im Internet? Die Webagentur intercorp. zeigt Ihnen, wie das geht!

Am ehesten kann man sich das so merken (ähnlich wie bei der korrekten Schreibweise von E-Mail – wie U-Bahn oder D-Zug): „web site“ ist fast das gleiche wie eine „building site“! Eine Baustelle also – eine Fläche, auf der sich was tut. Der ganze Bereich (egal, wie groß) heißt „site“. Das passt eben auch sehr gut auf den Begriff „website“: der komplette Bereich, alle Seiten, auch der Eingangsbereich – beliebig erweiterbar, aber trotzdem ein Ganzes. (Allerdings muss sich eine Website von einer Baustelle dahingehend unterscheiden, dass das Betreten ausdrücklich erlaubt sein sollte. Das mit den „Eltern haften für ihre Kinder“ kommt wiederum sehr auf die Inhalte an… )
Und die Domain? Das ist die Anschrift der Baustelle. Ganz knapp gesagt.*

Also – noch mal ganz kurz zusammengefasst:
Website
: alle Seiten eines Internetauftritts, inklusive der Homepage und der Webseiten.
Internetauftritt, Webpräsenz und Internetpräsenz – das sind die Begriffe, die das Wort „website“ eleganter umschreiben.
Homepage: die erste Seite einer Website: Theoretisch das „Herzlich Willkommen“ – aber die beiden Worte sollten nirgends zu finden sein … Alternative Begriffe: Titelseite, Einstiegsseite.
Webseite: Seite einer Website.
Domain: im Groben – die „Adresse“ einer Website.*

*Eigentlich ist eine Domain streng genommen der Ersatz für die numerische IP-Adresse – denn wer kann sich schon sooo lange Nummern merken? Deshalb hat sich ein findiger Kopf  das „Domain Name System“ (DNS) ausgedacht. Dieses System ist enorm hilfreich, denn mit ihm können die Wörter und Zahlen ausgewählt werden, die dann allgemein unter dem Begriff „Domain“ oder „Domäne“ bekannt sind. (Redaktionelle Freigabe W. H.)

Und in eigener Sache:

intercorp. – Die Werbeagentur aus Oberfranken bietet Lösungen: Bei Homepage, Webseiten, Website, Ihrem Auftritt im Internet, Webdesign, Programmierung, Newslettersystem, Shopsystem und CMS. Und allen anderen Bereichen, die es im Bezug auf das Internet so gibt. Wir könnten die hier auch alle aufzählen, aber dann sieht es so nach Suchmaschinenoptimierung aus. Die gibt’s bei uns übrigens auch. (Die Abkürzung dafür heißt übrigens seltsamerweise SEO. Weil der Begriff auf Englisch Search-Engine-Optimization heißt.) Manche Leute sagen auch Googleoptimierung dazu. (SMO sagt unseres Wissens nach niemand!) Aber es gibt auch noch andere Suchmaschinen. Yahoo. Bing. Und die, die Regenwälder rettet: Forestle. Auf alle Fälle kennen wir uns aus. Testen Sie uns doch mal. Es gibt auch kostenlosen Kaffee. Den macht meistens König Gerd für unsere Kunden. (Oder Fergus Wünschmann. Der ist aber nur der Chef.)

Was macht eigentlich intercorp., die Agentur? Internet. Webdesign. Werbung. CMS. Und vieles mehr. Einfach mal Kontakt aufnehmen und mehr erfahren!