Digitalisierung des Mittelstands und Individual-Programmierung

Zur Digitalisierung des Mittelstands: Unternehmen sind schon viel weiter als Schwarzmaler meinen. Zur Digitalisierung des Mittelstands: Unternehmen sind schon viel weiter als Schwarzmaler meinen.
21/08/2017
REFERENZEN

Ein neuer Mega-Hype macht die Runde und die Pferde scheu: „wer nicht digitalisiert, verliert”. Der Digitalisierungskraft der deutschen Wirtschaft wird misstraut. Der digitalen Innovationsfreude des Mittelstands ebenso. Viele warnen, dass sich der vielgerühmte deutsche Mittelstand nicht den Herausforderungen der Digitalisierung stellt und deswegen über kurz oder lang untergehen wird (hier und hier nachzulesen). Ein neues Berufsbild wird gerade propagiert: Digitaltransfer-Beratung für die Digitalisierung des Mittelstands. Aber ist das wirklich so neu?

Nein, man muss nicht jeder Sau hinterher laufen, die gerade durchs Dorf getrieben wird. Auch wenn Begriffe wie Industrie 4.0, Arbeit 4.0 oder Mittelstand 4.0 aus allen Lautsprechern tönen und selbsternannte Zukunftskenner auf Endzeit-Szenarien setzen, um die eigene Zukunft zu sichern. In Wirklichkeit sind diese (Tot-) Schlagworte der formulierte Angstschweiß auf der Stirn einer vordigitalen Generation, die Anschluss sucht. Die nachfolgende Generation der Digital Natives sind schon längst weiter. Und die meisten Unternehmen längst dabei, die Digitalisierung des Mittelstands voranzutreiben. Meistens mit Augenmaß. Dem Endzeitgebrülle zum Trotz.

Ohne zu wissen, sind die meisten Unternehmen bei der Digitalisierung des Mittelstands fortgeschritten.

Wir sprechen aus eigener Erfahrung: unsere Kunden sind bereits intensiv mit der Frage der Digitalisierung beschäftigt. Zumeist hat das vor Jahren mit dem ersten Internetauftritt begonnen. Später kamen CRM-Systeme (Customer Relation Marketing) dazu. Und die digitale Kundenverwaltung und das digitale Rechnungswesen waren auch vor Jahren bereits Standard. Irgendwann begann man dann, die Internetseite mit diesen Systemen zu verbinden, weil man z. B. Bewerbungen in die hausinternen Verteiler einfließen ließ oder den Online-Shop mit Warenwirtschaftssystemen verknüpfte. Und schon war man mittendrin in der Digitalisierung des Mittelstands, ohne es so zu nennen.

Ein Unternehmen wird aber nicht dadurch erfolgreicher, dass alle nur denkbaren Prozesse digitalisiert werden.

Denn jede Transformation in die digitale Welt kostet Geld. Deswegen macht es schon Sinn, genau zu überlegen, welche Transformationen tatsächlich Abläufe optimieren. Wir kennen keinen Kunden aus unserem Portfolio, der kein ERP– oder ähnliches System betreibt. Natürlich werden auch Prozesse mit Lieferanten, Kunden oder interne Abläufe digital dokumentiert.

Brauchen Sie einen Digitaltransfer-Berater?

Wesentlich ist doch, die eigenen Unternehmensabläufe zu kennen, Branche und Zielgruppe genau im Blick und Kenntnis darüber zu haben, was notwendig und machbar ist. Ein Berater kann hilfreich sein. Aber nur, wenn dieser Ihr Business und Ihre Prozess-Abläufe kennt. Erst auf dieser Grundlage sind Entscheidungen zu treffen, was und wann digital transformiert werden sollte. Schritt für Schritt und mit dem Erfolgsversprechenden zuerst.

Bei vielen Unternehmen liegen viele digitale Daten-Schätze noch ungenutzt herum.

Zum Beispiel Excel-Tabellen mit Produktdaten, Kunden-Datenbanken oder digital erfasste Einzelteil- bzw. Ersatzteil-Listen bis hin zu jahrzehntelangen Bestellhistorien. Also quasi schon voll digitalisiert. Mithilfe eines intelligenten Schnittstellen-Managements kann man diese Daten geschickt verknüpfen und für vielerlei Anwendungen nutzbar machen.

Die entscheidende Frage ist dabei nicht, was alles geht, sondern was sinnvoll und hilfreich ist. Hier kann dann ein Berater mit programmiertechnischer Expertise sehr gut helfen. intercorp. ist darauf spezialisiert. Wir haben uns seit unserer Gründung im Jahr 2000 immer mit intelligenten IT-Lösungen beschäftigt und auf Individual-Programmierung gesetzt. Zudem war der beständige Wandel in der IT-Branche unser ständiger Begleiter. Wir haben uns mit technischer und inhaltlicher Suchmaschinen-Optimierung beschäftigt, bevor diese Bestandteil der gängigen Content-Management-Systeme waren.

Umfangreiche eCommerce-Infrastrukturen hatten wir bereits implementiert, bevor es fertige CRM-, ERP- oder Warenwirtschaftslösungen für den Mittelstand gab. Auch Shopsysteme und Individualisierungs-Services (Customizing) wurden bereits von intercorp. entwickelt, bevor es Open-Source-Lösungen gab. Diese Erfahrungen versetzen uns heute in die Lage, nicht nur auf eine Vielzahl individual-programmierte Lösungen zurückgreifen sondern auch analysieren zu können, wie man bestehende Datensätze (in welchen Formaten auch immer) für Datenanalysen und Prozessoptimierungen nutzen kann. Eine exzellente Voraussetzung für einen Digitaltransfer-Berater, finden Sie nicht auch?

Individual-Programmierung und individuelle Beratung auf Basis genauer Kenntnis der Geschäftsprozesse

Allen Horrorszenarien zum Trotz: intercorp. hilft Unternehmen bereits seit 17 Jahren, die Digitalisierung von Vertrieb, Workflow-Prozessen und Wissensmanagement voran zu bringen. Und die meisten unserer Kunden sind klassischer Mittelstand!

Wir finden nicht, dass der Mittelstand die Digitalisierung verschläft. Ganz im Gegenteil: Unsere Kunden prüfen sehr genau, welche Investitionen in die Digitalisierung das Unternehmen effizienter und erfolgreicher am Markt machen und setzt diese auch mit einer großen Investitionsbereitschaft um.

Und das seit über einem Jahrzehnt. Nicht von der Stange und selten mit vorgefertigter Software. Sondern meistens mit individuellen Konzepten und Individual-Programmierung, um eine maßgeschneiderte Lösung zu erhalten, die langfristig nutzbar ist und alle Möglichkeiten der Weiterentwicklung bietet. Mögliche Beispiele für die Digitalisierung des Mittelstands gibt es genug:

  • Automatisierte Newsletter-Systeme, die aus der Kunden-Datenhaltung (CRM) entsprechende Informationen ziehen, um automatisiert zum richtigen Thema und zum richtigen Zeitpunkt individuelle Nachrichten versendet und die Antworten entsprechend automatisiert in das jeweilige Kundenkonto zurückspielt.
  • Selbstlernende B-to-B-Onlineshops, die auf Grundlage von Orderverhalten, Trendanalysen und Geo-Daten dem einzelnen Händler individualisierte Produkte vorschlägt und das daraus resultierende Orderverhalten wiederum analysiert.
  • Onlineshops, die nicht nur an Lieferanten- und Warenwirtschaftssysteme angeschlossen sind, sondern zugleich alle verfügbaren Testberichte zu dem jeweiligen Produkt aufspielt, zum Chat einlädt und der telefonischen Beratung alle wichtigen Daten zum Kunden direkt anzeigt.
  • Wissensmanagement durch Schnittstellenmanagerment verschiedenster Datenbanksysteme, deren Informationen und Echt-Zeit-Daten auf einer CMS-basierten Ausgabeplattform dem User zur Verfügung gestellt werden.

Individualprogrammierung für eine intelligente Digitalisierung des Mittelstands

Aufgrund der 17-jährigen Erfahrung mit internetbasierten Speziallösungen verfügt intercorp. heute eine große Sammlung individuell programmierter Komponenten, die oftmals als Grundlage für Weiterentwicklung dienen. Diese Frameworks nutzen auch Neukunden, da sich diese zeit- und resourcensparend auch für neue Individuallösungen nutzen lassen.

  • Eigenentwickelte skalierbare Technologien und Standardlösungen (z. B. Typo3, Contao, Shopware) für umfassende Content-Management und Content-strategische (SEO) Lösungen, Fullfillment und eCommerce-Solutions sowie Datenbank-Management.
  • Ein hohes Maß an Erweiterungs-Know-how (Extensions) für Standard-Content-Management- und Shop-Software inkl. Schnittstellen-Management (z. B. SAP, Navision)
  • Intensive Einarbeitung in kundenspezifisches Branchen-Know-how, um Prozesse und Systeme entsprechend individuell und zielführend erstellen zu können.
  • Höchstmaß an Flexibilität durch agile Entwicklung.
  • Jahrzehntelange Projekterfahrung des spezialisierten intercorp.-Entwicklerteams. Zudem geringste Mitarbeiter-Fluktuation für vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit.

Entwickeln Sie (sich) in Ruhe weiter, dann müssen Sie keine Meldungen zur Digitalisierung des Mittelstands mehr lesen

Natürlich sollte man den Anschluss nicht verpassen. Aber man muss auch kein First Mover sein. Es ist Fakt, dass immer mehr Prozesse aus der realen in die digitale Welt transformiert werden. Auch weil sich nicht nur der Kundenanspruch ändert, sondern junge Entscheider nachrücken.

Nur weil die Alten Angst vor Veränderung haben, müssen die Jungen nicht zittern.

Wir machen die Erfahrung, dass sich Dinge schnell und verlässlich ändern, wenn die nächste Generation an Einfluss gewinnt. Quasi wie von selbst. So ist es in der Welt und so ist es auch im Unternehmen.

Gerade der Mittelstand hat ein besonders gesundes Gespür für die Notwendigkeiten. Und flexibel genug, auf neue Entwicklungen passend und angemessen zu reagieren. Aus unserer Sicht ist die Digitalisierung des Mittelstands auf dem richtigen Weg. Mit den richtigen Ideen und mit zielführenden Konzepten. Gerade in den letzten 3 bis 5 Jahren ist zudem eine signifikante Budgetverschiebung von klassischen Maßnahmen hin zur digitalen Transformation festzustellen. Nicht zuletzt profitiert intercorp. von dieser Entwicklung.

Zudem haben die Konzepte die angefragt und realisiert werden, haben allesamt ein Ziel: Daten-Management, Daten-Workflow und intelligente Daten-Nutzung. Hierfür ist neues Know-how und agiles Denken gefragt. Kein Wunder, das es vielen Old-School-Anbietern aus der Berater- und Marktingszene mulmig wird. Und deswegen im Monatstakt neue Buzzwords, Berufe und Lösungen erfinden – mit ultraschnellem Verfallsdatum. Glauben Sie diesen nicht und auch nicht, dass die Digitalisierung des Mittelstands nicht stattfindet. Das Gegenteil ist gerade der Fall mittels neuer Konzepte und intelligenter Technologie.

Kurzum: Wir können das hysterische Untergangsgeschrei nicht mehr hören. Denn wir erfahren gerade das Gegenteil. Der Mittelstand digitalisiert sich … und zwar richtig!

Mehr zum Thema finden Sie hier: der intercorp. Blog

Oder Sie bestellen gleich das Buch als Gute Nacht-Lektüre dazu:

Digitalisierung des Mittelstands: Worüber man mal nachdenken könnte. Eine intercorp.-Essay.

Bitte liefert das Buch an folgende Adresse: