What the heck?! Funktioniert das wirklich? Das ist die Frage, die sich stellt, wenn man das erste Mal vom – zugegebenermaßen logischen – Konzept des Tunebugs hört. Oder liest. Die freie Übersetzung ist ebenso schlüssig, klingt nach den Fünzigern (Peter Kraus und Alexander) und auf jeden Fall nach Frühlingsgefühlen: Melodiekäfer!
Das Teil, das herkömmliche Lautsprecher überflüssig machen soll, sieht aus wie ein vollkommen unergonomische Maus. Oder ein Designer-(Bier-)Flaschenöffner. Beide Vergleiche beinhalten ein kleines Stück Wahrheit: den Tunebug kann/soll/muß man an einem multimedialen Gerät (Computer, diverse Apple-Lifestyle-Produkte oder andere musikmachende Geräte, die einen 3,5mm-Klinkenstecker-Eingang haben) einstecken und außerdem macht er (auch Anti-Alkoholikern) gute Laune!
Zurück zum Konzept. Das ist, wie gesagt, logisch. Und einfach. Der Bug vibriert auf einer Oberfläche. Je hohler der Untergrund der Oberfläche, desto KLANG!
(“Musik für deine Melonen” war übrigens kein Hit von Peter Alexander/Kraus und “Melodien für Melonen” ist ein Heck‘scher Versprecher. Und ein billiger Aufreißer für die Headline. Gibt es Aufreißer für Headlines?!)
Der Hersteller formuliert diese Funktionserklärung natürlich in besserem Deutsch, etwas diffiziler, werblich überzeugender und ohne bescheuerte Wort- und Sinnspielereien: “.. die patentierte Surface Sound Technologie bringt mit Planarwellen Oberflächen in Schwingung, nutzt diese als Resonanzträger und erzeugt so einen klaren Sound. Die Klanqualität variiert nach Beschaffenheit der Oberfläche. Beste Ergebnisse werden auf Hohlkörper (z.B. Kartons, Schachteln) und Vollholzoberflächen erzielt. Die mit gelieferte Transport-Box schützt den Tunebug und dient gleichzeitig als mobile Soundunterlage. … ”
Mit (Selbst-)Ironie gesegnete Menschen kommen eventuell auf die (bei vielen auch) naheliegende Idee – besonders, nachdem sie das Wort “Hohlkörper” hören oder lesen – sich (oder Anderen) den Tunebug direkt auf die Stirn zu legen. Wahrscheinlich ging das auch den Erfindern so, denn es gibt nicht nur den Tunebug “Vibe” (wie beschrieben), sondern auch dessen Weiterentwicklung (oder Variation?), den Tunebug “Shake”. Dieser wird zwar nicht direkt auf den Kopf gezurrt – aber fast. Vorausgesetzt, Sie sind genauso sportlich wie sicherheitsbewußt und betätigen sich auf einem Ertüchtigungsgebiet, das das Tragen eines Helms nötig macht, können Sie den “Shake” direkt und (widerum laut Hersteller) absolut bombenfest auf Ihrer Kopfbedeckung befestigen. Die dient dann als Lautsprecher.
Falls Ihnen da spontan Fragen kommen sollten, schauen Sie sich einfach mal das überzeugende Video eines der neun überzeugenden Videos zum “Shake” an.
Soviel zur Idee, zum Konzept und zur Handhabung des Tunebugs. Wie viele große Ideen, Konzepte und wahnsinnig erfolgreiche Produkte stammt auch dieses aus dem Silicon Valley!
(Übrigens arbeiten wir an einer kindgerechten Version des Tunebugs. Die wird einfach mit einem rot-mit-schwarzen-Punkten WM-Seitenspiegel-Überzieher-artigem Dingens überzogen. Als Beilage erhalten die Kleinen ein Büchlein mit dem Titel: “Wie der kleine Melodiekäfer aus dem gefährlichen Siliziumtal übers weite Meer bis zu Dir nach Hause fand”.)
Verantwortlich für den überaus erfolgreichen Produktstart in Deutschland ist ein Vierergespann: die WBKG-Elektronik Vertriebs-GmbH aus Mainburg ist der Betreiber des Tunebug Europe Online-Shops, Pressekontakt die Trademark Public Relations GmbH aus der bayrischen Hauptstadt, die Konzeption stammt aus der Hand der Nürnberger Werbeagentur Neuland Communication GmbH und die technische Umsetzung des Shops von der Internetagentur aus Oberfranken mit dem besonderen Online-Shop-Know-how intercorp. RIEGG & PARTNER GmbH. Interessiert? Nicht nur für iphone und ipad-junkies mehr als empfehlenswert. Am besten gleich hereinspaziert in den Onlineshop und ruckzuck bestellt: www.tunebug-europe.com








