
Gutes Webdesign besteht aus vielen Teilen ....
Webdesign und Screendesign. Webdesign und Screendesign – gibt es da einen Unterschied oder nicht?! Das fragt sich die schreibende Nicht-Fachfrau (die ja genau deshalb schreibt und nicht programmiert oder designed) und fragt die programmierenden, screen- und webdesignenden Kollegen. Wieder einmal wird der Flow, der Workflow in diesem Falle, von einer Frage unterbrochen, die eigentlich fast selbst erklärend ist – zumindest, wenn man/es/ich nach der wortwörtlichen Übersetzung geht/e: Web. Und Screen. Netz und Schirm. Das eine ist fürs Web, fürs Net, fürs Internet – das andere für den (Bild)Schirm, bzw. für alles, was sich darauf ansehen lässt. Aber es geht genauer:

... von denen einige vielleicht aufälliger, offensichtlicher sind als andere ....
Der Webdesigner macht erstens – auch wenn es vielleicht so klingt – nicht nur Design. Sondern sich auch Gedanken um die Usability, den Aufbau (die Sitemap) und die benötigten Schnittstellen (Interfacedesign). Und dann kümmert er sich natürlich um die Optik! Ein Screendesigner macht eigentlich fast dasselbe – aber eben zusätzlich für Bereiche, die mit dem Internet nicht viel (oder gar nichts) zu tun haben: Software und Hardware benötigen zum Beispiel Screendesign, oder alle Arten von Informationssystemen, Automaten, Haushaltsgeräte und noch vieles mehr.
Wenn man einmal nach den Unterschieden zwischen Screen- und Webdesign googled, stellt man aber im Grunde fest, dass die Grenzen bestenfalls schwammig (bis nicht vorhanden) sind. Natürlich gibt es auch ganz Schlaue, die (zumindest für sich) ganz klar einzelne Bereiche zuordnen und sortieren.
Die Agentur für Arbeit bietet eine Berufe-Suchfunktion an, die, wenn man im Suche-Fenster “Webdesign” eingibt, folgende Berufe ausspuckt:
Computer-Animator/in, Designer/in – Foto, Designer/in – Grafik, Designer/in – Kommunikationsdesign, Designer/in – Medien, Designer/in – Informationsdesign, Designer/in – Mediendesign, DTP-Fachkraft, Entwickler/in Digitale Medien, Game-Designer/in, Gestalter/in – Werbe- und Mediengestaltung, Gestaltungstechnische/r Assistent/in, Mediengestalter/in – Bild und Ton Multimediafachmann/-frau und zu guter Letzt Web-Designer/in.
Web-Designer wird im übrigen von der Agentur für Arbeit folgendermaßen definiert:
“Web-Designer/innen planen und gestalten Internet-Auftritte oder andere multimediale Anwendungen. Dabei achten sie auf deren zielgruppengerechte Aufbereitung. Web-Designer/innen arbeiten in erster Linie bei Software- und Datenbankanbietern. Ebenso sind sie in Multimediaagenturen beschäftigt. Web-Designer/in ist eine berufliche Weiterbildung, die entweder nach Regelungen der Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammern oder nach internen Vorschriften der Lehrgangsträger durchgeführt wird. Die Lehrgänge dauern in der Regel in Vollzeit 1 bis 6 Monate. Es werden auch Lehrgänge in Teilzeit angeboten.”
Bei der Suche nach “Screendesign” werden folgende Berufe angezeigt: Designer/in Grafik, Designer/in – Kommunikationsdesign, Designer/in – Medien, Entwickler/in Digitale Medien, Gestalter/in – Grafikdesign, Gestalter/in – Produktdesign, Gestaltungstechnische/r Assistent/in Ausbildungsberufe, Mediengestalter/in Digital und Print – Gestaltung u. Technik, Mediengestalter/in Digital und Print – Konzept. u. Visualis., Multimediafachmann/-frau.

... aber nur, wenn alle Teile ein rundes, harmonisches Ganzes bilden, entsteht ein (sowohl optisch als auch technisch) harmonisches, userfreundliches Gesamtkonzept mit Hand und Fuß (das dann auch nicht fürn Arsch ist)!
Gibt es ein Fazit? Nö. Außerdem bin ich mir sicher, dass sich jemand, der sich besser mit Web- und Screendesign auskennt als ich, noch deutlich differenziertere Antworten (von sich) geben kann. Aber es muß einmal gesagt werden. Ich bin Texterin. Und meine Grenzen sind schon schwammig genug – das Sprichwort “Schuster, bleib’ bei deinen Leisten!” reize ich im Grunde täglich vollständig aus.
Abgesehen davon ist dies ein Blog. Und da kann auch mal eine persönliche Meinung verfasst werden. (Wer gerne wissen möchte, wer hier genau schreibt – eine Mail an procretni@intercorp.de genügt.)
Einen abschließenden Satz gibt es noch: Selbstverständlich machen wir hier bei intercorp. hervorragendes Webdesign. Und Screendesign auch! Wir verbinden höchste Benutzfreundlichkeit, Webdesign-Leckerbissen und bestes Interfacedesign zu einer exzellenten Einheit, die sich ausschließlich an neuesten (programmier-)technischen Erkenntnissen (Klartext: Wir machen nicht “Same old, same old”, bloß weil uns Umdenken und Dazulernen zu schwierig ist. Das wäre uns nämlich zu billig. Auch wenn andere Agenturen das evtl. teuer verkaufen: Wir nicht!) und den jeweiligen Wünschen der Kunden orientiert.
(Übrigens – wenn Sie/Du auf diesen Blogeintrag gestoßen bist, weil du einen der Berufe gegoogelt hast: Fertig mit der Ausbildung zum Webdesigner, Screendesigner oder dem einem oder anderen oben genannten Beruf?! Wir sind immer auf der Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern, Jobanfänger, Jobeinsteiger und Berufserfahrenen. Quereinsteiger sind uns selbstverständlich auch willkommen – Hauptsache, ihr könnt schon was!)
Na gut. Auf und über lehrreiche, belehrende, neunmalkluge, besserwisserische Kommentare freue ich mich – und nicht vergessen: Dieser Blogeintrag spiegelt den Kenntnisstand einer einzigen Person dar, die weder programmiert, noch web- oder screendesigned. Solche muß es nämlich auch geben. Sonst ist das Bild nicht komplett!

Webdesign, Screendesign. Am besten, die Optik ist genauso stark wie die zugrundeliegende Technik und die Benutzerfreundlichkeit.
Achja. Fast vergessen: letztendlich ist auch noch ziemlich relevant, was genau kommuniziert wird und welche Botschaft wie umgesetzt wird! Bestes Beispiel: Wenn der Kerl da ein Vollpfosten ist und kein vernünftiges Wort rausbekommt – dann ist er eventuell ziemlich schnell uninteressant…. Inhalte zählen eben immer noch. Wie Sie wissen. Wenn Sie bis hierher gelesen haben. Meine Meinung zum Typen oben: wirkt auf mich wie Text in Flash für Google.