Wunderbaren Eindruck machen

Multimediale Erlebniswelten

Realisierung einer ständigen Ausstellung im Auftrag des Landes Thüringen, der Stadt Ronneburg sowie der Bundesgartenschau zum Thema: Mensch und Umwelt. Gefordert waren sowohl Ideen zu den Exponaten, ein innenarchitektonisches Konzept und die Umsetzung wie auch die wissenschaftlich fundierte Erstellung der einzelnen Exponate mit multimedialen Mitteln.

Um dem Anspruch einer möglichst umfassenden Darstellung umweltpolitisch relevanter Themen gerecht zu werden, wurden konzeptionell die wesentlichsten Themenkreise fokussiert und in insgesamt sieben Komplexen zusammengefasst:

   1. Das Kyoto-Protokoll
   2. Industrielle Hinterlassenschaft
   3. Radioaktivität
   4. Gewässerschutz
   5. Landschaftsentwicklung
   6. Schwermetallaufnahme von Pflanzen
   7. Generationenvertrag

Um diese Themenbereiche möglichst abwechslungsreich und zielgruppenaffin zu gestalten, wurden verschiedenste multimediale Darstellungsformen gewählt, um damit ein Erlebnis für alle Sinne zu bieten:

    * Audio & Video
    * PC-Spiel
    * Puzzle
    * Mechanische Objekte
    * Wissenschaftstechnik
    * Online-Multiple Choice-Fragebogen
    * Wissenskarten

die eingelassen in den Wänden auf der Vorderseite Fragen formulieren, die dann auf der jeweiligen Rückseite aufgelöst wurden. Daneben wurden auf verschiedenen Schau- und Texttafeln die Hintergründe des jeweiligen Exponates dargestellt.

Zudem wurde eine Mediathek eingerichtet, die von Schulklassen, Gruppenreisen, aber auch von Einzelbesuchern genutzt werden können, um sich mittels Videos und Bücher über weitere Hintergründe zu den angebotenen Themenkomplexen zu informieren.

 

 

intercorp. realisierte in enger Zusammenarbeit mit weiteren Netzwerkpartnern in ca. drei Monaten folgende multimedialen Exponate:


1. Drei Hörspiele für das Exponat „Industrielle Hinterlassenschaften”.
Diese Hörspiele sind für drei Zielgruppen (bis 10 Jahre, bis 16 Jahre und für Erwachsene) konzipiert und behandeln die Themen Uranabbau, Sanierung eines alten Teerwerks und Umweltkatastrophe Baia Mare. Der Besucher wird dabei von einer Hörkapsel umschlossen. In dieser wurden ihm gleichzeitig mittels Text und Bilder die Hintergründe des jeweiligen Themas vermittelt. Zudem sprechen Geruchsproben zu den jeweiligen Themenbereichen einen weiteren Sinn an (Hören, Sehen, Riechen).

Teerfee

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Goldrausch

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Uranimos

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2. Eine Computersimulation zum Thema „Landschaftsentwicklung”.
Auf Grundlage des wissenschaftlichen Simulationsprogramms RECUSIM, welches in der Forstwirtschaft zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten des Bewuchses eingesetzt wird, hat intercorp. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Netzwerkpartner bottled fish ein Computerspiel entwickelt, das dem Spieler die Folgen verschiedener landschaftsgestaltender Maßnahmen nahe bringt.

3. Eine Videoinstallation zum Thema „Generationenvertrag”.
Hier werden mittels einer fiktiven Diskussion von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die häufigsten Argumente der gängigen Sanierungspraxis zur Diskussion gestellt, um auf die Folgen für die künftigen Generationen hinzuweisen. Diese Videoinstallation wurde in Zusammenarbeit mit dem Studio Baumann realisiert.

4. Drehbuch zum Exponat: „Wasserverschmutzung”.
Unter dem Titel: „Ist unser Fluss eine Waschmaschine” werden dabei die Prinzipien der Selbstreinigung fließender Gewässer erklärt. Auf Grundlage dieses Drehbuchs drehte die Produktionsfirma AVM-Medien das in der Ausstellung präsentierte Video.

5. Internetauftritt: mit vielen Hintergrundinformationen sowie einem Gewinnspiel inkl. Content-Management-System.

6. Konzept und Umsetzung der Sympathiefigur: Gustav Grünke. Der sprechende grüne Daumen wurde als bonemodel in cinema 4D erstellt und wird als Display, als animierte Comicfigur und als roter Faden in der Ausstellung verwendet.

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