Content Management Systeme

Bei aller gebotenen Bescheidenheit: intercorp. arbeitet seit rund 15 Jahren erfolgreich in einer konkurrenzreichen Branche, die schon manche Krisen und Pleiten überstehen musste. Ein wesentlicher Grund: Nicht immer den neuesten Trends hinterher hecheln, sondern das richtige Rüstzeug zur rechten Zeit für den passenden Job wählen können. Aber das ist manchmal eine echte Herausforderung.

Wortreiches Vorwort: Wir und unsere Kunden

Dass vor der Fertigstellung von Web-Projekten oft ein beachtliches Maß an schwierigen Entscheidungen zu treffen ist. Software installieren, Texte und Bilder hochladen, fertig - das ist oft die Vorstellung, die Interessenten mitbringen und sich dann wundern, wenn die Herstellung einer Webanwendung nicht quasi über Nacht geschieht, sondern vier- oder fünfstellige Summen verschlingt.

Wir möchten an dieser Stelle gleich mehrere Lanzen brechen:

  • Einerseits für viele unserer Kunden, die die nötige Geduld und unternehmerische Weitsicht mitbringen, sich bei den Angebotsvergleichen nicht immer nur auf die Positionen zu stürzen, die eine kurzfristige Kostenersparnis bedeuten, sondern vorausschauend und nachhaltig planen. Die schnelle Lösung für kurzfristigen Erfolg und langfristige Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften: Wir bieten beides, hoffen aber im Sinne unserer Kunden immer auf Letzteres.
  • Andererseits für uns und die vielen anderen Web-Agenturen auf der Welt, die mit zahlreichen technischen und konzeptionellen Fragestellungen kämpfen und dabei keineswegs nur kurzfristigen Profit im Sinn haben, sondern eine für den Kunden wirklich gangbare Lösung als besten Kompromiss suchen.

Unsere Kunden scheren wir selbstverständlich nicht über einen Kamm. Oder vielleicht ein bisschen, mit Augenzwinkern ;-) Über die Jahre hinweg haben sich vier verschiedene Typen herauskristallisiert:

  • „Wär doch gelacht!“ – Selfmade-Millionär, also einer, der – kostenbewusst wie er ist – das Pflegen einer Website selbst übernimmt und uns nur die Technik überlässt (und das auch nur widerwillig). Schreiben tut er gern, viel und persönlich. Mit Fotos, flotten One-Linern und allem Drum und Dran. Kann im Hinblick auf das Interesse potenzieller Website-Besucher gut gehen, muss aber nicht. Wir springen im Zweifelsfall beratend ein und bremsen. Ein Shitstorm ist schnell losgetreten, die Aufräumarbeiten sehr aufwändig. Die Website-Technik sollte in den Selfmade-Umgebungen beherrschbar sein, der Kunde sich um nicht viel kümmern müssen und kosten sollte es natürlich auch nicht viel.
  • „Smiling Ladies, bitte!“ – unsere Kollegen aus Marketing-Abteilungen als Auftraggeber. Naturgemäß verstehen wir deren Wünsche sehr gut. Man möchte die Web-Plattform vor allem dazu nutzen, um Produkte oder Dienstleistungen zu pushen und Verkäufe zu steigern. Für die anonymen Website-Besucher sind Smiling Ladies (die immer gleichen lächelnden, glücklichen Dummy-Kunden) in der Regel langweilig und auch nicht so effektiv. Aber das erzähl' mal einem eisenharten, modernen Marketing-Manager!
    Jedenfalls sind Marketing-Experten häufiger dazu bereit, die Website-Pflege outzusourcen und dafür etwas Geld in die Hand zu nehmen. Das Budget der Abteilung darf im nächsten Jahr schließlich nicht schrumpfen.
  • „Wenn Sie meinen – ich verlasse mich da ganz auf Ihre Expertise!“ – Aber gern doch. Wir haben viele Kunden, die in einem Geschäftsfeld tätig sind, das mit dem Internet allenfalls peripher zu tun hat. Die wissen natürlich nicht so gut Bescheid hinsichtlich der Möglichkeiten, die das Web bietet. Sie lassen sich gern beraten und das ist für uns wichtig, weil wir dann vieles machen können, von dem wir überzeugt sind, dass es richtig und sinnvoll ist. Gleichzeitig sind internet-ferne Kunden verständlicherweise auch misstrauischer, denn sie können den Erfolg eines Web-Projekts selbst nicht wirklich beurteilen. Entsprechend schwieriger zu bewerben sind nachhaltige, aufwändigere Lösungen mit größeren Budgets für die Umsetzung. Hier müssen wir mit Fakten und Erfolgsgeschichten überzeugen.
  • „Websites machen NUR Arbeit und kosten Geld“. Kunden mit dieser Einstellung (ihr Anteil am Kundenvolumen verringert sich erwartungsgemäß) haben mittlerweile nur noch in Ausnahmesituationen recht. Natürlich machen Websites Arbeit. Und sie kosten Zeit. Und Zeit ist Geld. Skeptiker können wir aber irgendwann doch zum Glauben konvertieren, mit proven records und der Möglichkeit, den Erfolg zu messen. Zum Beispiel durch so genannte "Conversions", also Kundenkontakte, die durch die Website hergestellt wurden. Oder mittels dem Umsatz, der durch einen Webshop generiert wird. Der Erfolg von Webprojekten ist häufig direkt und statistisch beweisbar. Das hilft.

CM-Systeme

Content-Management: Technik und Tücken

Wenn wir uns mit unseren Kunden besprechen und das passende Content Management System für einen Website-Job suchen, gibt es zahlreiche Fragestellungen, die vor Projektstart zu beantworten sind. Eine kleine(!) Auswahl:

  • Welches CMS ist so einfach zu bedienen, dass selbst totale Anfänger schnell damit zurecht kommen?
  • Wieviel Budget muss man heute einplanen, um die regelmäßigen Sicherheits-Updates von CMS zu integrieren?
  • Welches CMS bietet eine Produktdatenbank, in dem die Waren oder Dienstleistungen einfach gepflegt werden können?
  • Welches CMS bietet eine Bilddatenbank oder Dokumentenmanagement, sodass man einen guten Überblick über die hochgeladenen Daten behält?
  • Welches CMS ist für mehrsprachige Websites geeignet?
  • Gibt es ein CMS, das im laufenden Betrieb keinerlei Wartung braucht?
  • Welches CMS ist geeignet, wenn mehrere Benutzer in einem redaktionellen Workflow mit Abnahmen arbeiten sollen?
  • Welches CMS ist geeignet, wenn Inhalte mittels Zeitsteuerung automatisiert zu bestimmten Zeitpunkten veröffentlicht oder wieder aus der Website entfernt werden sollen?
  • Welches CMS ist gut für Suchmaschinenoptimierung geeignet?
  • Welches CMS bietet einen besonderen Schutz gegen Datendiebstahl oder andere Formen der Online-Kriminalität?
  • Läuft das gewählte CMS auf der firmeneigenen Infrastruktur oder müssen neue Systeme gemietet werden?
  • Wer kümmert sich zukünftig um die Pflege der Daten - macht das der Kunde, soll das die Agentur übernehmen, wie viel Budget wird für die Betreuung fällig?
  • Welches CMS beinhaltet eine Shop-Funktionalität? Taugt diese für die Zwecke des Kunden? Ist es vielleicht sinnvoll noch eine dezidierte E-Commerce Plattform  parallel zu einem normalen CMS zu installieren. Oder reicht gar das Shop-System für alle Zwecke aus?
  • Gibt es ein CMS mit Backend für Smartphones oder Tablets?
  • Welches CMS bietet eine intelligente Suchfunktion, die konkrete, sinnvolle Ergebnisse liefert und nicht nur undifferenzierte Ergebnislistings ohne jede Priorisierung?

Die Fragekombinationen sind für jeden Kunden anders, und manchmal können wir die Fragen nicht einmal konkret stellen, da der Kunde mangels Internet-Fachwissen die  Zielsetzungen gar nicht so richtig selbst formulieren kann.

Dann müssen wir neue, andere Fragen stellen und uns an eine optimale Lösung herantasten.

Schließlich gibt es noch das Problem, dass sich nach dem aktuellen Stand des CMS-Marktes bestimmte Anforderungen nicht erfüllt werden können oder sich gegenseitig ausschließen.

  • Beispielsweise gibt es derzeit (unserer Meinung nach) kein CMS, das ein Backend bietet, das sich wirklich vollumfänglich mit mobilen Endgeräten und kleinen Displays (z.B. Smartphones) bedienen lässt.
  • Es gibt heutzutage kein CMS mehr, das völlig wartungsfrei funktioniert - wenn man auf ein Mindestmaß an Datensicherheit Wert legt.
  • Je komplexer der Redaktionsworkflow werden soll, desto schwerer wird es für Einsteiger zu durchschauen sein.

Diese CM-Systeme setzt intercorp. ein

Unsere oben genannten Kundenkategorien ergeben in Kombination mit den jeweiligen Projektanforderungen einen ganz besonderen Cocktail aus Voraussetzungen, die dann meistens in eine Entscheidung für ein bestimmtes System münden.

Wir setzen aktuell folgende Content Management Systeme ein:

intercorp. setzt fast ausschließlich auf OpenSource-Lösungen, um teure, kommerzielle Software-Lizenzen für unsere Kunden zu vermeiden.

Welche Software wir nutzen, die sich für den Verkauf im Internet eignen, ist hier nachzulesen:

E-Commerce und Shop-Systeme von intercorp.