Daten sammeln, verwalten und nutzbar machen – verantwortungs­bewusst und zukunftsorientiert

PIM, DAM - Daten sammeln, verwalten und nutzbar machen – verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert

Die Zukunft gehört modularen Systemen. Es sind dann nicht mehr die Monolithen, die alles erledigen, die gleichzeitig Content-Management-System sind, die Warenwirtschaft regeln und sämtliche digitale Daten des Unternehmens verwalten. Vielmehr werden einzelne, speziell dafür entwickelte Systeme entwickelt, die spezialisiert Teilaufgaben erledigen, die dann über Middleware gesteuert werden.

Wesentliche Module der täglichen Praxis sind dabei PIM- und DAM-Systeme. Das Product Information System (PIM) kümmert sich dabei um die Datenhaltung sämtlicher produktbezogener Informationen, während Digital Asset Management (DAM) Bilder, Videos und digitale Medien-Dateien organisiert. Ziel beider Systeme ist es, diverse Plattformen aus einer Datenbank zu bespielen. 


PIM, DAM und nahezu alle Datenbanken, die intercorp. konzipiert und implementiert, sind unverzichtbare Bestandteile bzw. Module eines innovativen Content Managements, da sie Bild-, Text-, Medien- und sonstige Daten organisieren, verwalten sowie zur Bearbeitung wie für die Aufspielung auf unterschiedliche Plattformen bereithalten.

Product Infomation Management – die Textdatenbank

Mit einem PIM-System werden in der Regel Texte organisiert, die für verschiedene Medien benötigt werden: z. B. für den Print-Katalog, den Webshop, den Etikettendruck und den Beipackzettel oder die Aufbauanleitung. Intelligent organisiert hilft das PIM dabei, die Verwaltung und Nutzung dieser Texte möglichst einfach, übersichtlich und konsistent zu halten.

intercorp. bearbeitet diese Anforderungen im Wesentlichen mit drei Ansätzen: Für kleinere PIM-Aufgaben eignet sich Akaneo, für komplexere Pimcore und für höchst individuelle setzen wir auf Symfony. Ein PIM kommt sinnvollerweise immer dann zum Einsatz, wenn man Informationen auf multiplen Plattformen verfügbar machen will, diese aber nicht einzeln in jede benötigte Plattform einpflegen möchte.

Digital Asset Management für die Verwaltung von Bild, Video und Mediendateien

DAM-Systeme sind somit nichts anderes wie PIMs, nur eben für Mediendaten. Dabei kann auch ein PIM diese Aufgabe mitübernehmen, wenn es sich z. B. ausschließlich um die Verwaltung von Produktbildern handelt. Werden die Mediendateien jedoch komplexer, dann ist die Aufteilung von Text- und Bildverwaltung in PIM und DAM zu empfehlen.

Warum macht PIM und DAM Sinn? Ganz einfach, denn auf diversen Datenbanken verstreute, isoliert gepflegte und unterschiedlich aktualisierte Datensätze machen eine effiziente digitale Transformationsstrategie nahezu unmöglich. Grundlage für die digitale Ausrichtung eines Unternehmens ist immer die konsistente Datenhaltung. Ist diese als Basis eingerichtet, ist es dann nur noch die Frage der Schnittstellen-Programmierung, um den entsprechenden Datenfluss auf verschiedene Plattformen zu ermöglichen.

Datenbank-Strategien für effizientes Dataflow-Management

In unserer täglichen Praxis wird folgende Frage oft gestellt: Können Sie mir mal erklären, was genau Big Data eigentlich ist?

Fragt man Wikipedia, ist Big Data eine riesige Menge Daten, die zu unstrukturiert und komplex ist, um sie einfach ohne weitere Analyse und Interpretation in auswertbare Schemata zu pressen. Als einfaches Beispiel sei der gesamte Datenbestand des Internets genannt: Jede Art von Kommunikation – ob per EMail, WhatsApp oder Social Media; alle Produkte, alle Kaufbelege, alle monetären Transaktionen, alle Geburtstags-, Ferien-, Terminkalender, alle Gesundheitsdaten – einfach alles.

Big Data nutzbar zu machen ist der Job des so genannten Data Scientist. Er denkt sich aus, wie man es schafft, Daten so zu verknüpfen, dass daraus nutzbare Statistiken werden. Dankbare Abnehmer sind zum Beispiel:

  • Politische Meinungsmacher, die ihre Vorstellungen durchdrücken wollen
  • die Werbeindustrie, die möglichst zielgruppengenau Verkaufsförderung betreiben möchte und dafür einfach alles über potenzielle Kunden wissen will
  • Unternehmen, die feststellen wollen, ob ein Bewerber dem Anforderungsprofil entspricht, und wie er sich in der Vergangenheit digital präsentiert hat
  • Staaten und Banken, die den Finanzverkehr kontrollieren wollen
  • Versicherungen, die sich über die Lebensgewohnheiten ihrer Kunden informieren möchten

Diese lexikalischen Definition zeigt aber auch, dass Kunden aus dem Mittelstand nicht wirklich viel mit Big Data zu tun haben. Denn in der Regel geht es dabei nicht um frei herumschwirrende Daten, sondern um jene, die ein Unternehmen im Laufe der Zeit rund um Produkte, Kunden und Produktionsprozesse gesammelt hat. Mittelstandskunden sind vor allem daran interessiert, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und zu automatisieren. Schnelligkeit und Service sind Trumpf – und eine wichtige Grundlage hierfür sind gut strukturierte Daten, die im entscheidenden Moment in der richtigen Ausprägung zur Verfügung stehen.

Im KMU-Sektor wird in aller Regel mit ERP- und CRM-Plattformen gearbeitet. Sie enthalten Kundendaten, Produktdaten, Ersatzteildaten, Zahlungsverkehr, Kontaktdaten, Kommunikationsdaten, Verkaufsstatistiken – alles, was so im Tagesgeschäft an Informationen fließt. Und diese Informationen lassen sich auswerten und kombinieren.

Die Auswertungsszenarien sind völlig unterschiedlich:

  • Marketing und Vertrieb interessieren sich für Zielgruppen und Verkaufsförderung.
  • Ingenieure und Techniker wissen gerne über Verbrauchsdaten, Ausfallzeiten, Zuverlässigkeit und laufende Kosten Bescheid.
  • Die Personalabteilung hat Interesse an Mitarbeiterstatistiken, z.B. Krankheits- oder Urlaubstage, Überstunden, Effektivität der Arbeiter.
  • Das Unternehmen möchte den gesamten Wissensstand strukturiert dokumentieren und für den Zugriff bereit halten, was man dann gemeinhin Unternehmens-Wiki nennt.

Liegen all diese Daten in digitaler Form vor, kann man sie schnell und zielgerichtet maschinell verarbeiten.

Da viele Unternehmen – zumindest, wenn sie aus der gleichen Branche kommen – einen ähnlichen Bedarf an Daten haben, haben sich Standard-Softwares etabliert, die viele wichtige Datensammel-Bedürfnisse abdecken.

Und Unternehmen, deren Anforderungen so speziell sind, dass sie mit Standard-Programmen nicht abgedeckt werden können, lassen sich diese Programme wahlweise anpassen oder komplett eigene Software entwickeln.

intercorp. macht Beides:

  • Implementierung von Standard-Plattformen und
  • Entwicklung kundenspezifischer Individualsoftware

Bei aller Dienstleistungs-Orientierung bewahrt sich intercorp. einen moralischen Kompass: Wir halten uns streng an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), beraten unsere Kunden zu Datenschutz-Fragestellungen und lehnen Projekte ab, deren Ziel es ist, personenbezogene Daten nicht gesetzeskonform oder mit unlauteren Zielsetzungen zu erheben oder zu verarbeiten.

 

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Dr. Fergus Wünschmann